Das bauliche Konzept unserer
Pflegeeinrichtung
Die Prinzipien unseres ganzheitlichen Pflegekonzepts finden sich in der
Bauweise des neu errichteten Hauses St. Katharina wieder.
Die Acht als Architektur

Die Pflegeeinrichtung St. Katharina setzt neuestes Wissen über die Pflege dementiell erkrankter Menschen um. Sie erleiden je nach Stadium ihrer Erkrankung den Verlust ihrer Orientierungsfähigkeit. Dies führt zu besonderen Bedürfnissen, denen der Grundriss einer Acht am besten entspricht.
Das offene Wohnzimmer
Im Kreuzungspunkt der Acht ist ein offenes Wohnzimmer eingerichtet. Es
ermöglicht die Kommunikation und persönliche Begegnung mit Bewohnern,
Angehörigen und Freunden. Diese soziale Komponente ist ein wichtiges
Prinzip unserer Betreuung.
Familiäre und sichere Wohnstruktur
Die Acht ermöglicht größte Überschaubarkeit von den Pflegestützpunkten
aus, die im Mittelpunkt der Acht liegen. So ist Sicherheit und das Gefühl
familiärer Nähe möglich.
Nähe von Gemeinschaft und Funktion
Die Funktionsräume sind in die Gemeinschaftsflächen eingegliedert
bzw. grenzen direkt an. Die Pflegestützpunkte, Gemeinschafts- und
Therapieräume, Wäsche- und Materiallager sind Bestandteil der
Gemeinschaftsflächen. In Gegenwart der Bewohner werden von den
Hauswirtschaftskräften die Mahlzeiten aufbereitet. So ist aktivierende
Mithilfe und persönliche Nähe möglich
Wanderwege und Orientierung
Demenzkranke im mittleren bis schweren Stadium entwickeln oft einen starken
Bewegungsdrang. Da dieser trotz der eingeschränkten oder verlorenen
Orientierungsfähigkeit gelebt werden will, bewährt sich die Acht als
Rundwanderweg. Sie bildet keine Sackgassen wie klassische Gebäude, sondern
führt zu Begegnung in den Gemeinschaftszonen oder zum Wohnzimmer
zurück. Alle Räume und auch der Gartenbereich sind ohne Stufen
einfach erreichbar. Dies gilt auch für die Innenhöfe.
Privatsphäre
Die 52 Einzelzimmer sind mit Nasszelle ausgestattet. Sie geben
Rückzugsmöglichkeiten in die private Umgebung. Die Zimmer können
mit persönlichen Gegenständen eingerichtet werden.