Demenz was nun?

 

Demenz in der Übersicht
Demenz ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, die maßgeblich durch den Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit geprägt sind

Plausch im Wohnzimmer

Therapie
Demenz ist zur Zeit nicht heilbar. Folgen der Krankheit lassen sich mildern. Zentrale Bausteine sind psychosoziale und milieutherapeutische Betreuung sowie medikamentöse Behandlung.

 

 

 

 

 

 

Demenz - kein Einzelschicksal
Demenz ist einer der häufigsten Gründe, pflegebedürftig zu werden. Demenz ist ein Oberbegriff für unterschiedliche Krankheitsbilder. Menschen über 65 Jahren leiden zu etwa 8 bis 13 Prozent unter Demenz. Bei Menschen über 90 Jahren sind es sogar 40 Prozent. Diese Zahlen steigen nach heutigen Schätzungen weiter, da unsere Bevölkerung altert.

Was verursacht Demenz
Demenz wird oft durch eine Stoffwechselstörung des Gehirns verursacht, in deren Folge die Nervenzellen des Gehirns absterben

Zentrale Merkmale von Demenz
Abnahme des Gedächtnisses und Denkvermögens

 Störung der Orientierungsfähigkeit in Zeit und Raum

Konzentrationsstörungen

Beeinträchtigte Steuerung der seelischen Befindlichkeit

Verminderung der Kompromissfähigkeit

Verlangsamte Entscheidungsfähigkeit

Verlust von Alltagskompetenzen Persönlichkeitsveränderung

Emotionale Empfindungs- und Reaktionsfähigkeit und das Bewusstsein für die aktuelle Situation bleiben hingegen lange erhalten.
Demenz verändert Alltag und Persönlichkeit der Betroffenen. Die Krankheit schränkt die Leistungsfähigkeit des Gehirns ein. Je nach Fortschreiten der Demenz gelingen Tätigkeiten wie Waschen, Kochen oder Einkaufen nicht mehr. Zudem werden die Betroffenen oftmals aggressiv oder enthemmt, depressiv oder leiden unter sprunghaften Stimmungsänderungen.

Therapiefähigkeit
Demenz ist bis heute noch nicht heilbar. Durch psychosoziale und milieutherapeutische Ansätze sowie medikamentöse Behandlungen lassen sich die Ausprägungen der Erkrankung mildern. Im Rahmen der Milieutherapie wird durch das Raumkonzept den Bewegungs- und Kontaktbedürfnissen Rechnung getragen.
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